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Ja zum VfB Bottrop: Warum Lasse Dittner andere Angebote ausschlug

© FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz
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Bewusste Entscheidung: 18-Jähriger konnte sich seinen neuen Verein quasi aussuchen und wählte trotz lukrativerer Angebote das des VfB Bottrop.

 

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Redakteur Sport

Lasse Dittner trägt ab der kommenden Saison das Trikot des VfB Bottrop.

Lasse Dittner macht keinen Hehl daraus, dass ihm der Abschied von seinem Heimatverein im Sommer schwerfallen wird. Der 18-Jährige musste sich Tränen verdrücken, als er seinen Mitspielern offenbarte, dass er in der kommenden Saison für den VfB Bottrop spielen wird. „Die Spvgg. Sterkrade-Nord ist meine Heimat. Ich kenne hier jeden, habe hier ganz viel gelernt“, sagt Dittner.

 

Und trotzdem sei sie nötig gewesen, die Entscheidung, dem Heimatverein im Sommer den Rücken zu kehren. Was Dittner antreibt, ist der Ehrgeiz, sich weiter zu verbessern, den nächsten Schritt in der Entwicklung zu machen. Es ist nicht das erste Mal, dass Dittner seine Komfortzone verlässt, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

MSV Duisburg, FC Schalke 04 und nun zum VfB Bottrop

 

Dittner verließ die Nordler nach seinen ersten Schritten in Fußballschuhen früh Richtung MSV Duisburg, nach kurzer Rückkehr angelte sich der FC Schalke 04 das Talent aus Oberhausen. Für die Königsblauen spielte er insgesamt fünf Jahre. „Ich habe sowohl beim MSV Duisburg als auch beim FC Schalke ganz viel gelernt. Aber auch die Spvgg. Sterkrade-Nord war enorm wichtig für mich als Fußballer“, sagt Dittner heute.

Die bisherigen Karriereschritte des angehenden Abiturienten sind nicht nur von Ehrgeiz, sondern auch von Pragmatismus und guter Selbsteinschätzung gekennzeichnet. Immer einen Schritt vorwärts: „Mir ist wichtig, dass ich spiele und dass ich eine Aufgabe habe, an der ich wachsen kann.“

Deshalb sei jetzt auch eine erneute Luftveränderung notwendig. Dittner erklärt: „Zu Beginn der Saison hätte ich nicht geglaubt, dass ich in der Bezirksliga-Mannschaft so oft zum Einsatz kommen würde. Aber ich habe auch schnell gemerkt, dass ich es kann, dass ich es drauf habe.“

 

Torgefahr und gute Technik: Lasse Dittner will sich beim VfB weiterentwickeln

 

Die 15 Tore, die Dittner in der laufenden Saison bereits erzielt hat, machten viele Vereine auf ihn aufmerksam. Schon gegen Ende des letzten Jahres flatterten die ersten Angebote herein. Im Januar auch das des VfB Bottrop. Dittner, der im Anschluss an sein Abitur eine Lehre zum Bankkaufmann absolvieren wird, zählt eins und eins zusammen: „Ich habe in den letzten Monaten genau verfolgt, was beim VfB Bottrop passiert.“

Dabei sei ihm nicht verborgen geblieben, dass die Schwarz-Weißen trotz ihrer anspruchsvollen Saisonziele ganz bewusst auf junge Spieler setzen. „Mit Kaan Semiz habe ich beim MSV Duisburg gespielt, mit Jerome Sabrowski in Nord. Ich hoffe, dass ich mich beim VfB durchsetzen kann und möglichst viele Einsatzzeiten bekomme“, so Dittner, „ich habe ein gutes Gefühl und ich denke, dass es die richtige Entscheidung ist, zum VfB zu gehen.“

 

Ihm sei bewusst, dass die Landesliga für ihn auch eine Umstellung bedeuten wird: „Aber genau deshalb wechsele ich ja auch den Verein. Ich will mich verbessern“, sagt Dittner. Dass beim VfB ein Wechsel auf der Trainerposition ansteht und noch nicht klar ist, unter welchem Coach er bei den Schwarz-Weißen trainieren wird, sei kein Problem: „Da vertraue ich ganz auf die Verantwortlichen im Vorstand. Sie haben mir versichert, dass ein Trainer kommen wird, der auf junge Spieler setzt.“

14 Tore hat Rene Biskup in der laufenden Saison für den VfB Bottrop erzielt.

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